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Dienstag, 01. Dezember 2009 um 18:49 Uhr |
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Schwitzige Hände...
Wirre Gedanken...
Leichtes Unwohlsein...
Oh ja, wir hatten Lampenfieber!!!
Nach beinahe einem halben Jahr Bühnenabstinenz ging es endlich wieder auf die Bühne und es waren tatsächlich recht viele Leute da! Wir hatten uns hart auf den Gig vorbereitet, trotzdem waren wir nervös, nach so langer Zeit wollten wir es allen beweisen, vor allem, dass wir in den sechs Monaten nicht untätig waren!
Die Minuten verronnen, wir versuchten uns mit Gelaber und Getrinke abzulenken und lauschten dabei noch den anderen beiden Bands, die vor uns auftraten.
Dann war es soweit, nach etwas warm spielen schritten wir, mit unseren Instrumenten und unserem Lebenswasser bewaffnet gen Bühne.
Kurzer Soundcheck. Geiler Sound, cooler Mischer, alles gut.
Jetzt gilt's.
Philipp schlägt Boozing Hymn an und der Point-of-no-return ist überschritten und der Kopf schaltet aus. Jetzt wird gerockt, was das Zeug hält, alles geben, nicht verspielen (naja, manchmal doch...), in die Musik eintauchen...
Song vorbei, großer Applaus, Erleichterung.
Wir kamen gut an! Jippie!!!
Von Song zu Song löste sich die Nervosität, außer bei Daniel, das war ja schließlich sein erster Gig mit Bass. Den hat er aber glänzend absolviert und der Bass steht ihm, laut Publikumsaussage, auch außerordentlich gut zu Gesicht.
Metal Party, Bitches, Children of the darkness, der Knoten war geplatzt, es ging rund.
Descend wäre beinahe von Daniel zur Ballade gemacht worden, aber Pati hat ihn da korrigiert, die Ballade folgte dann danach. Das hieß einmal durchatmen.
Nach Silent night, bodom night und A new WHORIZON! Folgte nochmal ne Menge Applaus und wir gingen tierisch erschöpft und zufrieden von der Bühne!
Wir hatten geschafft, was wir uns vorgenommen hatten, der Gig war gewonnen!!!!
Dank an alle, die da waren, um uns zu unterstützen, ihr wart großartig!!!
Jetzt sind wir bereit, euch kaputtzurocken...;-)
Danke nochmal
WHORIZON!!!
P.S.: Am 12.12. geht’s im Kultopia weiter...!!!
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Mittwoch, 20. Mai 2009 um 21:05 Uhr |
Autor: Dom
Stimmung: Hungrig
Musik: Death – Scavenger of Human Sorrow
Der 16/05/2009, der Tag an dem die „fette Sensation“ unseres neuen Silberlings passieren sollte: Der Gig, im quasi heimischen, Gevelsberger Pub 18. Doch vor dem Spaß kommt bekanntlich ja erstmal die Arbeit.
Also hieß es erstmal für Pati, Elena und mich (Dom) sich um 14 Uhr MEZ am Whorizon-Hauptquartier zu treffen, um schonmal Eis zu essen, die Amps abzubauen und anschließend zum Roland zu fahren um die P.A einzusacken. Mit leichter Verzögerung hat dies auch geklappt, während Team Nummer 2 (bestehend aus dem Wikinger, Daniel und Phil) sich um drei am Hauptquartier traf, um dort schonmal die ganzen anderen Brocken einzuladen.
Also nichts wie auf zum Pub um alles auszuladen was es nur auszuladen gab ... doch vor dem Aufbau musste man zunächst in bester Kolonialmanier den Pub für sich beanspruchen: Soll heißen, Flagge hissen. (In unserem Fall unser exorbitant großes Banner welches fortan majestätisch im Pub klar machte, wer hier heute das sagen hat!) Dann konnte es losgehen mit dem Aufbau... ging auch recht fix und ich freute mich schon auf eine ordentliche Currywurst ausser Frittenschmiede. Doch denkste: Der Soundcheck hat leider länger gedauert als gedacht ... der Pub ist nun mal leider ein “Soundloch“ (somit liegt es an euch [Anm. d. Red.: Dem geneigte Whorizonfan] dafür zu sorgen, dass wir fortan in größeren „Clubs“ spielen, Leute ...)
18 Uhr, noch eine Stunde bis Einlass und zweieinhalb Stunden zum Beginn. Da sich ein Teil der Belegschaft ab nach Hause gemacht hat, war es nu Zeit das erste Bier zu geniessen und den Verkaufstresen / Merchstand mit schönen Whorizondevotionalien zu bestücken (Feuerzeuge und Flaschenöffner gibt es immer noch bei uns für je ½ Euro und „A New Whorizon“ mit einigen Extras für 5 Euronen.). Doch dann war es endlich soweit: EINLASS. Und es kamen doch tatsächlich Leute um 19 Uhr ... das ganze hatte den Charme eines ... eines... wie Phil sagte: „Meet and greet bei dem man mit dem Künstler auf Tuchfühlung gehen kann“. So wurde also munter weiteres Bier geordert und sich mit den, doch zahlreichen, Gästen unterhalten.
Bis es Zeit war die Instrumente zu stimmen und sich „Backstage“ schonmal anzuheizen. Also warten auf des Wikinger´s magische „EY... HIER SIND SIE!“ und mit „Humanitymiliation“ das erste und alte Set zu eröffnen. Nach dieser Stampferei war schon mal eins klar: Der Crowd gefällts und außerdem war es auch mal wieder mehr als schön nach so langer Liveabstinenz (so ungefähr 5 Monate) mal wieder Live zu rocken. Zu unserer Überrschung füllte sich zu Beginn des ersten Sets der Laden mit weiteren Gästen ... je mehr desto besser! 5 Lieder später war dann erstmal Pause angesagt und die große Überraschung, welche wir im Vorfeld versprochen hatten (Aufmerksamen Plakatlesern auch als “Special” bekannt). Nach anfänglichem Zögern haben sich doch tatsächlich einige Verrückte gefunden, die Humpen für eine besondere CD zu leeren ... naja bei diesem Wettbewerb konnte man ja nur gewinnen ;) Und wie sportlich dieser Wettkampf gewesen war, ein echtes Fotofinish welches auf dem letzten Schluck entschieden wurde!!! PROST!!!!
Als zweites war dann der Real-Shouter-Contest angesagt ... was soll ich sagen: Der Preis ist zu recht an Herrn Michel übergegangen, mit weitem Vorsprung hat dieser alle anderen Beiträge in die Belanglosigkeit zurückgegrunzt.
Besonders zu erwähnen sind noch die Szenen, welche sich bei der “Ermittlung” des Gewinners der “Special-Edition-Box” zugetragen haben: Kaum war der goldene Chip in die Menge geworfen, ging das Gemetzel los. Es ging ja auch immerhin um eine edel gestaltete Box mit unseren CDs, alten Saiten, Pleks, Drumsticks, einem Drinkrezept, einem Aufkleber, Flaschenöffner, Feuerzeug, Plakat und Halstabletten. Da sehen sogar die Jungs von Nuclear Blast alt aus mit ihren sogenannten “Special Editions”.
Also noch schnell 5 Bier für die Band bestellt und losgerockt. Mit einem neuen Set, und einer ganz neuen Energie ... “A New Whorizon” halt. Bei diesem Set mussten man sich schon Gedanken um Bombe´s Inneneinrichtung machen ... aber was soll´s, wir machen ja schließlich Mytl! Weiter angeheizt von dutzenden “WHO? ... RIZON!” Sprechchören, ging es immer weiter durch das viel zu kurze Set ... bis es dann hieß “Und nun der letzte Song: “Descend”. Hierbei wurde dann gebangt als wenn es kein Morgen gäbe ... und dann war es leider auch Zeit zu einem Ende zu kommen. Zunächst waren aber erstmal die Gewinner dran ihre besonderen “A New Whorizon” Exemplare abzuholen.
Was? Zugabe??? Ihr wollt wirklich mehr? Also nix wie die Instrumente wieder umgehangen und mit Black ein Lied präsentiert, welches nicht im Internet zu haben ist ... so sind wir halt zu treuen Fans. Doch auch diese Zugabe ging leider mal zu Ende ... also nix wie ab zur Theke drölfzehn Bier bestellt und ordentlich den Abend ausrocken lassen.
Bilanz des Abends: dieser Auftritt wurde nicht gespielt sondern GEWONNEN!!! Danke an Alle die da waren (Und natürlich die an der CD und dem Gig mitgearbeitet haben) , an den Rest: Party des Jahres verpasst ... !!!
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Samstag, 02. Mai 2009 um 16:58 Uhr |
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Freitag
Freitag, der 24te April ... Zeit um Geschichte zu schreiben ... Zeit zum Aufnehmen. Boah wie ich mich gefreut habe endlich aufzunehmen, zum einen damit die CD endlich gemischt werden kann und zum anderen mein neues Arbeitsgerät ... oder wie Simon fesstellte: Der Tigerbass! Zunächst musste ich aber erstmal zum Bahnhof, nur um knapp 10 Minuten vor der Abfahrt von Phil zu hören: "Wir brauchen Schnapps gaaaaaaaaaaanz dringend ... laufe doch bitte zu Kaiser´s" Gesagt getan mit dem Bass auf dem Rücken und meiner kleinen Biertasche auf zum Stoff ... nur noch 5 Minuten und jemand vor mir der für 132 Euro Treueherzen bekommen hat ... wie ich den Arsch verfluchte!!!!! Naja, Stoff geschnappt und zurück zum Zug gespurtet und diesen sogar noch erwischt ... knapp aber: "Am Ende zählt nunmal das Ergebnis";) Gevelsberg West, a.k.a WHORIZONland ... oder auch Zeit für das erste Bier, da trägt sich alles doch wesentlich leichter. Im Proberaum angekommen erwarteten mich dann Pati, Elena, Simon und Phil ... ...welcher zwei Gedenktürme aus Bierkisten nebst Papierflieger errichtete ... dabei lernt der doch was mit Recht und so und nichts mit Bauen... Nach dem Warmspielen war dann Zeit für: BLACK! und was soll ich sagen, LÄUFT. Nach einem ersten großartigem Höreindruck war es dann Zeit für ... mein großartiges Loch im Bauch. Also vor dem zweitem Lied des Tages die anderen Nerven, dass etwas zu Essen bestellt werden MUSS! Und dann kam Song 2: DESCEND! ... Wem ist eigentlich dieses dumme Hauptriff eingefallen ("Fuck that bloody part"). Naja, wenigstens gab es nun Futter ... Thunfischpizza mit ordentlich Zwiebeln. So gestärkt ging es dann zurück an die Arbeit. Ja dieses Lied artet doch in Arbeit aus, Danke Simon ;) Aber wie gesagt: "Am Ende zählt was hinten rauskommt!!!" Hierbei stieg mein Kilkenny und Whiskykonsum doch um einiges. Zwischendurch musste ich mich dann bei einer Runde "Simon-beim-Sonic-Unleashed-zocken" zugucken und mir von Elena den Spruch des Tages anhören: "X-en" /iksääääääään/ Gegen halb eins (oder so) war ich danach endlich erlöst: DESCEND war im Kasten. Oder um es anders zu sagen: Mission accomplished, 2 Lieder im Kasten und morgen den ganzen Tag Zeit für den Rest. Also noch ne Runde in die Lieder hören um dann nach Hause gefahren zu werden ... den morgen musste ja erstmal mein "Hauptberuf" ausgeübt werden.
Samstag
Noch bevor es in den Proberaum ging hieß es: "Simon hier, wir grillen... wiederhole: DIE BAND grillt, over"! Also ab zum Supermarkt umme Ecke und Fleisch, "Partybällchen" und Feta gekauft. Zu Hause die Kühlbox mit professionellen Dosenbierkühlakkuersätzen ausgestattet und losgebraust ... bei bestem Wetter. Doch bevor ich mit dem Job beginnen konnte musste erstmal der/das Banner begutachtet werden dieses Banner sagt nicht nur "WHORIZON", es hat auch die "WHORIZON-Attitüde"!!! Um drei war dann Zeit für ScouseKlaus loszulegen: BURN FOR ME. Hierbei fragte ich mich dann ob ich ein Zeigefinger/Mitellfinger- legastheniker bin ... Nach gefühlten drölfzehn Stunden und viel "Eigenhumor" war der Song auch im Kasten. (Reelle Zeit: Knapp über einer Stunde) Danach durfte sich dann Herr Scherer vom Aufnahmerechner an die Frische Luft bewegen: Grill anheizen! Wie nutzt man diese zeit am besten??? Genau!!! Bier trinken und mit Pati schonmal "Bitches" anfangen... ...nach dreiviertel dieses Liedes war der Grill dann fertig und von Elena, Simon, Daniel und Jen belagert. Also reingehauen, noch mehr Bier und dann zurück zur Arbeit. Diese lief auch sehr gut bis zum letzten Song: "A New Whorizon" , ich hatte mir ja bewusst diesen Aufreger für den Schluß aufgehoben. Da dies ja der letzte Teil der Aufnahmen war, wurde von Elena und Jen erstmal Sekt angekarrt. SEKT??? Wir machen doch Metal!?!?!!? Egal, es gab ja bald was zu feiern und Sprit ist (fast) immer gut. Doch dann kam das schwarze Loch ... irgendwann wurde dieses dann von mir mit Soundmaterie so angefüllt, dass man sagen konnte: And the winner is: WHORIZON! ... Darauf erstmal einen Becher Whisky (mit einer Spur Cola)! Daraufhin wurde noch ein klein wenig mehr Bier und Whisky getrunken umd dann am Sonntag das SlaughterhouseStudio in den Whorizon/Disorder-Proberaum zurückzuverwandeln.
In diesem Sinne:
WHORIZON, CUMMING RIGHT INTO YOUR FACE!!!!!
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DARAUF ERSTMAL N BIERCHEN! |
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Dienstag, 14. April 2009 um 17:45 Uhr |
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Oder auch: Fuck That Bloody Part!!!
Autor: Simon Stimmung: Gut (bei mir teilweise eher heiter bis wolkig...) Musik: Pantera – Walk
Tach auch! Nachdem unser allerliebster Stimmbandinstrumentalist ganz zärtlich darauf hingewiesen hat, dass drei Leute irgendwie ihren Blog nich geschrieben haben, leg ich dann mal einfach nach, auch wenn das alles schon etwas her ist.
Freitag Kurz noch beim werten Herrn Bruder Gebhardt vorbei, um uns mit dem nötigen Gitarrengesumps einzudecken und schon ging's los im heimischen WHORIZON-Studio. Bevor irgendein Aufbau vonstatten ging konnte sofort ein kleiner Erfolg gefeiert werden: In nur 2 Minuten war der Akustikpart drin und saß tight überm Click... Dann ging's erstmal ans Aufbauen und Bier trinken (Ja, da hatten wir echtes, kaum zu glauben, aber doch schöner als Fanta!) Nachdem die Wall of Amps installiert und der Sound ordentlich gemischt war, zog sich mein bis zu dieser Uhrzeit noch einziger Mitstreiter Pati in die Welt der Jedis zurück und ich hab mich locker-flockig so'n halbes Stündchen warmgespielt und -getrunken. Dann ging's endlich los, ich war schon gallig wie die Hölle drauf: Aufnahmebeginn für die zweite Gitarre!!!!! Erstmal was einfaches lautete die Devise und so begab ich mich zuerst an „The seventh offspring of divine Babylon“, glaub ich, heißt das Ding... Das Ganze ging dann auch in der erwarteten Zeit und ohne nennenswerte Probleme über die Bühne. Ein kleiner Feedback wollte dann doch nicht so richtig und musste ein paar mal nachgelegt werden, das war aber auch alles. Darauf erstmal n Bierchen! Währenddessen fanden sich nun auch Daniel und Philipp ein, um uns ein wenig zu begleiten . Beschwingt und heiter sollte es nun „Burn for me“ sein. Ja, das sollte es. Wurde es aber nicht. Nach einer Dreiviertelstunde vertaner Zeit und der an mich selbst gerichteten Frage, ob ich überhaupt Gitarre, geschweige denn diesen, schon seit über drei Jahren anwesenden Song, spielen könnte, schluckte ich Frustration, Zweifel und ein wenig Bier herunter und begab mich einfach an den nächsten Song: Metal Journey! Und da gab es nun wirklich nix zu bemängeln, auch nicht bei diversen Schremmel-Parts, die mir fünfzehn Minuten zuvor bei „Burn for me“ noch das Genick brachen. Eine gute halbe Stunde später war unser neuestes Werk um eine Gitarrenspur reicher und ich schon wieder deutlich entspannter und zufriedener. Nachdem mir das von meinen werten Herren Bandkollegen bestätigt wurde, hieß es dann : Darauf erstmal n Bierchen! Da mittlerweile der ein und andere Zaungast eingetroffen war (ein Wikinger, ein schwarzer Mann und ein großes, breites Krub), wurde diese Pause etwas ausgedehnter, das Bier floss und irgendwann kam der Entschluss: „A New Whorizon!“ soll es sein. Also ab ins Aufnahmekabuff und weiter geht’s: Was soll ich sagen: Es dauerte zwar länger als bei meinen Vorgängern, aber es lief so, wie ich es mir vorher gedacht hatte. Kein wirkliches Problem, einzig der unglaublich lange Achtel-Durchgeschlage-Part brachte mir beim sechsten oder siebten verpatzten Take beinahe eine Sehnenscheidenentzündung bei. Dafür konnte ich mit meinem sehr tief aus der Seele entsprungenen „Neeeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiin!“ den Axel herzlich zum Lachen anregen. Die Erlösung folgte aber prompt und auch diese Hürde ward genommen. Das sollte es für diesen ersten Tag gewesen sein, nur drei Songs, statt der angestrebten vier, aber es lagen ja noch zwei Tage vor uns. Somit blieb nur noch eins: Darauf erstmal n Bierchen!
Samstag Da aus dem einen Bierchen dann doch ein paar mehr wurden, da die Runde recht heiter war, traf man sich zwar frohen Mutes, aber körperlich leicht angeschlagen am nächsten Tag zur Fortsetzung der Gitarrenparts. Philipp, Pati, Daniel, der Hansi und ich saßen in vertrauter Runde, zischten ein Bierchen, spielten uns ein, bzw. ein wenig X-Box und dann konnte es weitergehen. Doch zuvor wurden die Ergebnisse vom Vortag noch einmal zur Probe durchgehört. Nachdem feststand, dass alles gut im Kasten war, ging es mit „Black“ weiter. Das Intro muckte leider recht lang, dafür klappte der Rest erwarteterweise (Strophen und Gedöns) bzw. erstaunlicherweise (Zwischenteil) schön zügig, sodass alle recht zufrieden waren mit diesem zweiten Start. Also hieß es: Darauf erstmal n Bierchen! Der zweite Song des Tages war dann „Descend“. Ich sags vorneweg: Darauf bezieht sich dann die zweite Überschrift. Der erste Teil. Ich hasste ihn. ICH HASSTE IHN!!! Trotz ergiebigen Übens schlich sich in die schnellen Staccato-Läufe immer irgendwo ein kleiner, mieser, gammeliger Fehler ein. Kurz, bevor ich ausrasten wollte, blickte mich Philipp ernst an, sagte mir, welch erschreckend hohe Zahl an Takes ich bereits verbraucht hatte und drückte erneut auf „Rec“. Und was soll ich sagen: Der Take saß. Man muss halt nur den Hund in die Klöten kneifen (oder so... ) Auch wenn der erste Zwischenteil nochmal kurz meine Nerven strapazierte, gingen die restlichen zwölftausend Riffs dieses Songs alle leicht von der Hand und nach zwei Runden Probe-Hören stand es endlich fest: Ich war erlöst!!! Darauf erstmal n Bierchen! So, jetzt gings um die Wurst. Philipp war mit Steffi (die uns seit etwa ner Dreiviertelstunde auch schon mit ihrer Anwesenheit beglückte) zum Essen-Holen gefahren, Daniel war in sein Samstag-Abend-Programm entfleucht und ich wagte mich an meinen Todfeind vom Vortag: Burn for me. Eine knappe Dreiviertelstunde später hatten Pati und ich den Song bereits zweimal Probe gehört, zwei Stellen ausgebessert und warteten aufs Essen. Mein Selbstvertrauen war wieder da, das Rätsel um meinen Freitags-Blackout wird aber wahrscheinlich nie gelöst werden. Sei's drum, ich sagte mir, zum letzten Male am Samstag: Darauf erstmal n Bierchen!
Sonntag Der Samstag-Abend verlief meines Wissens nach recht ruhig, ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, ob wir den Proberaum noch in Richtung einer anderen Festivität verlassen haben und wenn ja, welche das war. Am Sonntag trafen wir uns jedenfalls deutlich frischer als am Samstag. Beginnen durfte heute aber der liebe Patrik, er spielte noch drei, vier, fehlende Overdubs und ein fehlerhaftes Riff ein. Danach begab ich mich auf das kuschelige Sofa, um die letzten Schnipsel einzuspielen und ein paar Fehlerchen in Black auszumerzen. Damit begann das Ganze dann auch, sehr problemlos, genauso wie auch diverse kleine Overdubs für „The seventh Bla-bla-bla“ und „Descend“, sowie mein Clean-Part in Burn for me. (Ich weiß, nicht ob es die Aufregung war, aber ein First-Take blieb mir hierbei leider verwehrt... ) Dann kamen meine Soli. Es dauerte zwar lang, aber nicht deutlich länger als befürchtet und nach drei Stunden Sonntags-Aufnahmen, waren drei Spuren unseres neuen Demos komplett im Kasten, wir waren zufrieden, ich war geschafft und es hieß ein aller- allerletztes Mal: Darauf erstmal n Bierchen! SIMON
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Metal, Whiskey und...Radler!? |
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Montag, 06. April 2009 um 16:48 Uhr |
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Autor: Daniel Stimmung: Entspannt Musik: Amon Amarth - The Pursuit of Vikings
Mahlzeit Gemeinde!
Nachdem sich meine lieben Kollegen Patti, Simon und Philipp irgendwie darum gedrückt haben (ne, Jungs? ), möchte ich wenigstens kurz ein paar Worte zu meiner Aufnahmesession für "A New Whorizon" am Wochenende verlieren.
Samstag
Samstag nachmittag, zur besten Probezeit (naja, ne halbe Stunde später ), gings los: Pünktlich (für die meisten von uns also 15:00 Uhr nach GMT +1:00, für Simon nach Simonzeit ca. 30 Minuten später) trafen sich Patti und Elena, Philipp, Simon und ich im ehrwürdigen Whorizon-Proberaum, um diesen innerhalb kürzester Zeit wieder einmal in die Slaughterhouse Studios zu verwandeln. Mit von der Partie waren auch Sandra und Henning (hoffe ich), weil Philipp mit letzterem noch mal 10 Minuten (so von 15:00 Uhr bis 15:30 Uhr ) an seinem Programm für Mittwoch feilen wollte. Elena und ich flüchteten so lange in den Sonnenschein vor dem Studio: Da unvorbereitet, waren wir ohne Ohrenschutz eingeflogen.
Gegen 16:00 Uhr war es so weit: Nach kurzem Einsingen und Einstellen der Aufnahmetechnik konnte ich mit "Black" loslegen. Ruck zuck, mit nur einigen wenigen Korrekturen, war die Aufnahme im Kasten und alle Anwesenden zufrieden (ich in jedem Falle, die anderen nach eigenem Bekunden auch). Das extra neu beschaffte Rode NT1-A mit dazu geliefertem Tube Amp erwies sich dabei als echter Glücksgriff: Brillianter Sound, dabei eine Aufnahmeempfindlichkeit, die es mir erlaubt hätte auch noch vom anderen Ende des Studios einzusingen.
So ging es gegen 17:00 Uhr nach kurzer Pause direkt mit der clean gesungenen Bridge von "Seven offsprings..." weiter, deren zweite Version ebenfalls direkt stehen bleiben konnte.
"Descend" erwies sich danach als ähnlich problemlos, immerhin haben wir das Stück inzwischen ein Weilchen im Programm und entsprechend oft geprobt und live gespielt. Damit waren die Parts mit mehr oder weniger cleanem Gesang im Kasten und die Zeit für ein erstes...Radler gekommen, da auf Grund eines organisatorischen Missverständnisses kein Bier zur Verfügung stand. Nun wurde auch im Partybereich die XBox aufgebaut und Simon in sein Abendprogramm verabschiedet.
Bei "Burn for me" übernahm dann Philipp vorübergehend die Aufnahmeleitung, um Patti Zeit zur Beschäftigung mit der XBox zu geben. Auf Grund der langen Erfahrung mit diesem Stück war die Aufnahme fix im Kasten. Einzig die mir neuen Textzeilen aus dem Originaltext, den ich mir auf Grund eines früh verschollenen Textzettels nie hatte korrekt einprägen können, verhinderten meinen ersten "First Take".
Mit dem dritten oder vierten Radler an der Hand und nun wieder voll besetztem Studio konnte es somit weiter gehen mit "Metal Journey". Pünktlich zum Beginn der Aufnahmen schneite dann auch Sabrina endlich rein, um dem Stück gleich noch ein besonderes Gimmick zu verpassen. Ihr dürft also gespannt sein... Auch dieses Stück war ziemlich schnell eingesungen, immerhin hat es wie ich finde großes Potential zum "Mitsinghit" und ist für mich entsprechend leicht zu singen. Anstrengend ist es allerdings trotzdem, so dass meine Stimme so langsam den richtigen "Crunch" für die noch ausstehenden Stücke bekam. Zeit, das mit einem Whiskey-Cola zu unterstützen. 
Gegen 19:30 Uhr konnte Sabrina dann mit ihrer "Guest Appearance" loslegen, für die sie in erster Linie gekommen war. Ich verrate jetzt nicht, was oder für welches Stück, lasst euch einfach überraschen! Obwohl sie ja noch nie wirklich vor dem Mikro eines Studios gestanden hatte ging es im Großen und Ganzen schnell voran, und sie war nach ca. einer Stunde "entlassen", um sich mit Philipp weiter dem Whiskey zu widmen.
Dank des fortgesetzten Genusses von Long Drinks und alkoholischem Erfrischungsgetränk war ich danach genau in der richtigen Stimmung, "A new Whorizon" rauszuhauen. Lediglich der nicht geprobte Wechselgesang mit Patti erforderte einige Takes mehr, schließlich mussten die Pausen ja an der richtigen Stelle sitzen. Ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen und vermittelt einen guten Eindruck von der Stimmung der Aufnahmesession. 
So konnte gegen halb zehn abends mein Sorgenkind in Angriff genommen werden. "Seven Offsprings..." erwies sich als genau so problematisch, wie ich es erwartet hatte. Die Strophen standen noch recht schnell so, dass Elena und Patti sie für gut hielten (ich war mir da zu dem Zeitpunkt noch nicht so sicher, weiß aber inwzischen dass sie recht hatten). Dann wurde der Refrain in verschiedensten Tonhöhen und Variationen 'rauf und 'runter eingesungen... Es wollte einfach nichts dabei herumkommen, was mir gefallen hätte. Deshalb gab ich den Staffelstab ersteinmal an Patti weiter, der den Refrain mit seiner Stimme unterstützen sollte. Das klappte dann auch gut und schnell, nichts desto trotz lies das Gesamtergebnis noch zu wünschen übrig und wir verschoben die Fertigstellung auf den Tag danach.
Wo Patti gerade so schön dabei war konnte er dann direkt noch seine anderen Parts in den restlichen Stücken einbrüllen... was er dann auch sehr eindrucksvoll tat und mal eben locker alle Lautstärkerekorde sprengte!
Dabei ließen wir es dann auch für den Tag bewenden... Der Whiskey war alle, Philipp schon reichlich strunkelig in Richtung einer Party verschwunden, und Sabrina und Elena schliefen auf der Couch. Zeit, sich in den Zug nach Hause zu setzen und nach einem letzten Absacker bei Johnny im Hopfengarten ins Bett zu gehen.
Sonntag
Etwas müde, aber guter Dinge ob der wenigen noch ausstehenden Parts trafen sich Patti, Elena und ich am Sonntag wiederum um 15:00 Uhr am Proberaum/Studio. Philipp war am Vorabend versumpft und konnte deshalb nicht mehr bei der Fahrgemeinschaft berücksichtigt werden, er wollte mit dem Zug nachkommen. Simon kam diesmal früher und in Begleitung von Sarah. So konnten denn die Arbeitsergebnisse von gestern begutachtet werden und wurden bis auf Kleinigkeiten für gut befunden. "Seven Offsprings..." war ja per se noch nicht fertig.
Sarah und Simon mussten sich leider recht schnell wieder verabschieden, so dass wir um 16:00 Uhr zu dritt die ausstehenden Parts angehen konnten. Zunächst wurde schnell der Refrain von "Metal Journey" ein zweites Mal eingesungen, um der etwas dünnen Erststimme mehr Kraft zu verleihen. Ich hatte am Vortag leider vergessen, dass auch dieser Part clean zu singen ist, so dass meine Stimme zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht mehr im besten Zustand dafür war...
Als nächstes wurden die Backing Vocals für "Seven Offsprings..." ergänzt, wobei sich nach meinen vorhergehenden Zweifeln diesbezüglich meine Stimme als ausreichend standfest auch für anspruchsvollere clean gesungene Parts erwies, trotz aller Strapazen am Vortag.
Es folgte die Aufnahme einer schnell erdachten zweiten Stimme für den Refrain von "Black", die mir dann fast einfacher zu singen vorkam als die Erststimme... vielleicht sollte ich darüber nachdenken, diese in Zukunft immer zu singen. 
Blieb noch der Refrain von "Seven Offsprings...". Nach einigem erfolglosen hin- und herprobieren war mir irgendwann klar, dass ich diesen irgendwie verändern muss. Ein bisschen überlegen musste ich schon, aber nach ein paar Durchläufen mitsingen zu den Aufnahmen von Drums und Gitarren stand die überarbeitete Melodie, die dann auch schnell aufgenommen war und - voilá - wunderbar passt. Das Ergebnis werdet ihr dann hoffentlich alle bald zu hören bekommen!
Nun musste nur noch Patti seinen Teil des Refrains wiederholen (was Simon ärgern wird, da er wieder bei der Aufnahme nicht dabei war), da dieser nicht mehr so ganz passte, und dann standen die Vocals. Pünktlich zum Ende der Aufnahmen tauchte dann auch Philipp auf ( ), so dass das Ergebnis zusammen noch einmal begutachtet und für gut befunden werden konnte. Somit waren die Aufnahmen und für mich auch der Tag im Studio beendet... Ob die anderen noch wie angekündigt eine Proberaumparty veranstaltet haben können sie ja mal selbst berichten!
So long, stay heavy!
Daniel
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